Von Hans-Dieter Wagner. Das "Chaos im Märchenwald" hielt die Gäste beim Beffendorfer Turnerball am Rosenmontag in der Festhalle den ganzen Abend über in Atem.
Aber nicht nur auf der Bühne, sondern auch im Saal konnte Stefan Klausmann, der Vorsitzende des Turnvereins Beffendorf, zahlreiche Märchenfiguren begrüßen, hatten sich doch die Gäste in der fast vollbesetzten Halle mit ihrem Outfit dem Motto angepasst. Klausmann hatte vor Beginn noch schnell den Vereinsraum aufgeräumt und dort eine Wunderlampe gefunden. Die streichelte er und wünschte sich für den Abend ein unterhaltsames Programm und tolle Gäste.

Seine Wünsche wurden erfüllt, denn im Verlauf des Abends lernten die Moderatoren Ilka Lynn und Pasquale Flaig auf der Suche im Märchenwald nach den gestohlenen Seiten aus Stefan Haugs Märchenbuch unzählige Märchenfiguren kennen. Das Publikum wurde in die spannende Suche miteinbezogen und erlebte einen Abend, bei dem sich auf der Bühne Kunst, Musik, Tanz, Turnen, Akrobatik und vor allem Humor vereinten.

Von den verschiedenen Gruppen des Turnvereins Beffendorf tänzerisch und akrobatisch dargestellt, wurden die Zuschauer in die Märchenwelt von Peter Pan, dem gestiefelten Kater, Schneewittchen und den sieben Zwergen sowie der sieben tapferen Schwaben entführt.

Zwischendurch stand die Milchtankstelle im Ort, die wohl offensichtlich zum Latschareplatz mutiert, auf dem Programm. Hier trafen sich etliche Einwohner Beffendorfs, darunter auch der Kerna Franz, die Karin mit dem fehlenden Glas in der Sonnenbrille oder auch der Pfarrer, der dringend zu seinen drei Gläubigen nach Aistaig musste. Es wurde allerhand erzählt, und so erfuhr man von den fehlenden Würsten bei der Schlachtplatte des SVB, dem stehengelassenen Gruppenführer bei der Feuerwehr oder auch von manchen Pannen beim Gesangverein.

Und weiter gings durch den Märchenwald, in dem man der Schönen und dem Biest, einer glamourösen Hutshow, Ulibaba und den 40 Räubern und auch dem Froschkönig begegnete.

Hänsel und Gretel war das Thema der aktiven Turner. Nach dem Motto "Singe, wem Gesang gegeben" intonierten sie das Märchen gekonnt mit verschiedenen Texten und Melodien. Auch das tapfere Schneiderlein, die Wichtel und natürlich Hexen und Zauberer traten auf den Plan.

Es war ein gelungener Abend, bei dem sich viele Figuren aus der Märchenwelt präsentierten. Aber nicht nur die Akteure auf der Bühne waren für den Erfolg verantwortlich. Die Band "Alexandra und Mike" hielt mit Stimmungs-, Tanz- und Schunkelrunden die Stimmung bis weit nach Mitternacht hoch.

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